Projektidee „Kunst in der Kartause“

Mit „Kunst in der Kartause“ wird die historische Anlage mit Kartausenkirche, Refektorium, Kapitelsaal und dem Gelände des ehemaligen Großen Kreuzgangs einmal jährlich ein besonderer Ort der Begegnung und des Dialogs. „Kunst in der Kartause“ versteht sich als regionale Kulturinitiative und wendet sich vorrangig an die Menschen der Region und ihre Gäste.

Kartause Aggsbach

Die 1373 durch Heidenreich von Maissau und seine Gemahlin Anna von Kuenring gestiftete Kartause Aggsbach, eine von drei Kartausen in Österreich, ist ein Ort nicht nur mit großer kirchengeschichtlicher, sondern auch kulturgeschichtlicher Bedeutung. 1373 wird der Grundstein gelegt, 1377 ziehen die ersten Mönche ein, 1380 wird die Stiftungsurkunde ausgestellt. Ihre Hochblüte erreicht die Kartause unter Prior Vinzenz von Aggsbach von 1435 bis 1448. Doch Türkenkriege, hohe Steuerleistungen und die Reformation bleiben nicht ohne Auswirkungen auf das klösterliche Leben in Aggsbach. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gibt es nur noch wenige Mönche, 1782 wird das Kloster, nach einer langen und wechselvollen Geschichte, von Kaiser Josef II. aufgehoben.